Märklin Art. 39130 / TRIX Art. 25030

Die E03 002 im Modell

Exklusiv für Märklin Insider und TRIX Clubmitglieder

Die E03 002 war die erstgelieferte Vorserien-Maschine dieser Baureihe. Hier öffentlichkeitswirksam als E03 001 beschriftet! © Klaus D. Holzborn/Slg. Eisenbahnstiftung

Die Erstgebaute E03

Die E03 war damals die stärkste einteilige Lokomotive der Welt!

Märklin Art. 39130 / TRIX Art. 25030

Komplette Formneuheit!

Die Vorserienlok wurde dem Vorbild in allen Details nachempfunden

Die E03 002 im Jahr 1966 mit dem TEE "Blauer Enzian". © Klaus D. Holzborn / Slg. Eisenbahnstiftung

Schnellfahrlok für den Fernverkehr

Mit bis zu 200 km/h waren die neuen Lokomotiven unterwegs

Hier schon als 103 002-2 steht die Vorserienlok 1970 im Würzburger Hauptbahnhof. © Joachim Claus / Slg. Eisenbahnstiftung

Die Blütezeit Bundesbahn

Die starke 103 neben weiteren Neubauten der Nachkriegszeit

Die E03 002 als Exklusives Clubmodell

Entdecken Sie das formneue Modell der Vorserien-Lokomotive!

Erfahren Sie mehr über das Vorbild und Details zum neuen H0 Clubmodell von Märklin und TRIX

DAs Vorbild

Nachdem das Eisenbahnnetz der Bundesrepublik bis in die 1950er Jahre zunächst instandgesetzt wurde, gab es ab Mitte der Dekade bereits Überlegungen ein Schnellverkehrsnetz für den Fernverkehr einzurichten. Zunächst übernahmen die Dampflokomotiven der Baureihen 01, 01.10, 03 und andere diese Fernverkehre. Auf den elektrifizierten Strecken kamen Loks der Baureihen E18 und E19 zu Einsatz. Als Anfang der 60er Jahre der Bedarf an schnellen Lokomotiven deutlich anstieg hat man sich zunächst mit technisch angepassten Maschinen der Baureihe E10 (E10.12) beholfen.


Die DB äußerte also nun den Wunsch nach einer 200 km/h schnellen und anfahrstarken Schnellzuglokomotive. Krupp/AEG und Henschel /SSW (Siemens) stellten entsprechende Konzepte vor. Die Entscheidung fiel zugunsten des Henschel/SSW Vorschlages und es entstanden bis 1965 vier Prototypen mit zwei unterschiedlichen Antriebskonzepten. Das Design der neuen Lok wurde von der TH Hannover beigesteuert und entsprach den damals hochmodernen Stromlinienformen.


Als erste Lok rollte die Maschine mit der Fabriknummer 30716 am 10. Februar 1965 aus den Henschel-Werken in Kassel.

Die ebenfalls im Bau befindliche 30715 sollte erst gut eine Woche danach die Tore des Henschel-Werkes verlassen. So kam es, dass bei der offiziellen feierlichen Übergabe der ersten E03, die E03 002 als E03 001 beschriftet wurde, um den Eindruck der "ersten Lok" aufrecht zu erhalten. Zur buchmäßig offiziellen Indienststellung am 18. März 1965 der richtigen E03 001 wurden die Schilder wieder getauscht. Bis Juni 1965 wurde dann auch die anderen beiden Maschinen abgeliefert.


Während der Internationalen Verkehrsausstellung im Sommer 1965 in München, sorgten die E03 für großes Aufsehen. Nicht nur wegen Ihres futuristischen Designs und Ihrer Größe, sondern vor allem wegen Ihrer Kraft und der Geschwindigkeit standen die vier Maschinen im Rampenlicht der Veranstaltung. Währen eine Lok (003) permanent auf dem Ausstellungsgelände präsentiert wurde, wechselten sich die anderen drei vor einer speziell eingerichteten Leistung nach Augsburg ab, die Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h im Plandienst vorsahen. Die enorme Leistung von bis zu 6.420 kW machte solche spektakulären Einsätze möglich.

Die E03 galt zu dieser Zeit als die stärkste einteilige Lokomotive der Welt!


Die vier Vorserienmaschinen blieben bis in die 1980er Jahr im Einsatz. Sie wurde in einigen Details der späteren Serie angepasst, Ihr markantes einreihiges Lüfterband behielten sie aber währen der gesamten Dienstzeit.


Bis heute sind drei (001; 002; 004) der vier Vorserienloks erhalten geblieben und können in Museen bestaunt werden. Die E03 001 ist betriebsfähig und wird regelmäßig vor Sonderzügen eingesetzt.

Im Bild ist die E03 002 (als E03 001) bei der Übergabe an die DB in Kassel zu sehen.

© Carl Bellingrodt / Slg. Eisenbahnstiftung

Bild oben: Die E03 002 im Juni 1965 mit dem 200 km/h schnellen IVA-Zug nach Augsburg. © Georg Steidl / Slg. Eisenbahnstiftung

Bild unten: Die E03 002 als Museumslok im aktuellen Zustand 2025. © Christian Jabs

Mit Blick in den Führerstand der E03 002. Der "Schnellfahr-Zug" der IVA steht in München zur Abfahrt bereit. © Theodor Horn / Slg. Eisenbahnstiftung.

DAs Modell

Das neue Clubmodell bildet die Vorserienlok in allen Detail exakt nach. Alle Bauartunterschiede zu den Serien Maschinen der Baureihe 103.1 wurden entsprechend berücksichtigt. Neben dem einreihigen Lüfterband sind die die Alu-Zierleiste, die Revisionsklappe an der Seite der Lok, die Pufferbohle ohne Flansch, die Scherenstromabnehmer, keine UIC-Dosen und -Griffe an der Front, rote Radscheiben und Vieles mehr. Einen Vergleich mit den Modellen der Serienausführung finden weiter unten auf dieser Seite.


Das Modell besitzt außerdem umfangreiche, separat schaltbare Digitalfunktionen wie zum Beispiel: Spitzen- und Schlussbeleuchtung, Führerstandsbeleuchtung, Maschinenraumbeleuchtung, Fahr- und Betriebsgeräusche und heb- und senkbare Stromabnehmer. Der eingebaute Pufferspeicher und 5-polige Hochleistungsmotor sorgen für tadellose Fahreigenschaften. Separat angesetzte Griffstangen und Dachaufbauten runden das feindetaillierte Bild des Modells ab. Im Führerstand 1 befindet sich eine Lokführerfigur.


Seitenansicht des Modells (Handmuster) / Märklin Art. 39130 / TRIX Art.25030

Details des neuen H0-Modells / Märklin Art. 39130 / TRIX 25030

Der Vergleich

entdecken Sie die Unterschiede zwischen den Modellen der Vorserienlok, der kurzen Serienlok und der langen Serienlok:

Märklin Art.39130

Die E03 002

Vorserienlok

Märklin Art. 39150

Die 103 167-3

Die "Kurze"

Märklin Art.39170

Die 103 243-2

Die "LAnge"

"IVA" Schnellverkehr

Passend zum Schnellverkehr während der Internationalen Verkehrsausstellung von Juni bis Oktober 1965 gibt es zwei Wagensets, die den bis zu 200 km/h schnellen Zug korrekt wiedergeben. Der sogenannte IVA-Express sollte damals die Leistungsfähigkeit der neuen Elektrolokomotive der Baureihe E03 demonstrieren. Alle Wagen der beiden Sets sind mit Innenbeleuchtung ausgestattet. Die Wagen haben einen Längenmaßstab von 1:93,5.

Im unten gezeigten Video ist der Zug im Jahr 1965 im Vorbild zu sehen.

Märklin Art. 43778/43779, TRIX Art. 23112/23113

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